Christian Richters
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Status realisiert, Wettbewerb 2002 (1. Preis)  Planungszeit 2002-2004  Bauzeit 2004-2006  BGF 25.700 m²  LPH 1-4, Teile von 5
Bauherr Häussler Gruppe, Stuttgart
Tragwerksplanung Fritz Deufel, Deizisau  Haustechnik Scholze, Leinfelden-Echterdingen  Freiraumplanung Gesswein, Henkel & Partner, 
Auszeichnungen Mittendrin ist Leben. Starke Zentren für Baden-Württemberg, 2009, Auszeichnung, Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg | Deutscher Städtebaupreis, 2008, Anerkennung, Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung und Wüstenrot Stiftung | Bauherrenpreis Baden-Württemberg, 2007, Anerkennung, Wirtschaftsministerium und Architektenkammer Baden-Württemberg

 

 

Wohnen am Rosenpark, Stuttgart.  Bei der Wohnbebauung am Rosenpark liegt ein besonderer Wert in dem intensiven Verhältnis zwischen innen und außen. Wohnen verbindet sich spielend mit Gemeinschaft in einem räumlichen Ensemble, das verschiedene Formen des Aufenthalts und der Begegnung vorsieht. Die Idee der Nachbarschaftshäuser etabliert eine Wohnform, die die Gemeinschaft fördert, dabei aber durch die Form ihrer Anlage genügend Privatheit und Schutz zulässt. Ein halb privater, höher gelegener Eingangshof bildet – wie ein Atrium – das Entree zu den Treppenhäusern. Jedes der Atrien besitzt einen eigenen Charakter und ist der Ort der gemeinschaftlichen Identifikation und der Adresse. Ohne die Abgrenzung durch einen Gartenzaun wird hier ein geschützter, gemeinschaftlicher Bereich geschaffen.
Das Pendant zum Atrium bilden die Gärten, die – ebenfalls höher gelegen – als erweiterte bepflanzte Terrassen zur Umgebung ummauert sind. Das Volumen der Nachbarschaftshäuser wird bestimmt von den skulpturalen Einschnitten der Loggien und Terrassen, die teilweise brückenartig die Einzelhäuser verbinden. Großformatige französische Fenster prägen die Fassadenansicht. Die Fassaden sind durchgängig weiß verputzt, die geplante Farbe für die Innenhöfe kam leider nicht zur Ausführung.
Für die Öffentlichkeit ist das Areal vollkommen durchlässig. De facto handelt es sich um private Räume, die allerdings den Charakter einer öffentlichen Anlage vermitteln. Ein Park am Rande bildet einerseits einen attraktiven Anziehungspunkt und schließt andererseits gleichsam eine Lücke zur großformatigen Nachbarbebauung. Die Körnung, also der Maßstab, entspricht der angrenzenden Stadtstruktur.

Wohnen am Rosenpark, Stuttgart, 2006

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