Christian Richters
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Status realisiert, Wettbewerb 2007 (2. Preis)  Planungszeit 2008-2011  Bauzeit 2009-2011  BGF 23.000 m²  LPH 1-9
Bauherr Stadt Bochum  Projektsteuerung Stadt Bochum, Zentrale Dienste 
Bauleitung Ingenieurbüro für Baumanagement Dr.-Ing. Stefan Schölzel, Aachen
Auszeichnungen Auszeichnung guter Bauten, 2015, Auszeichnung, BDA Bochum, Hattingen, Herne und Witten

 

Liselotte Rauner-Schule, Wattenscheid.  Die neue Schule entwickelt aus der bestehenden Schule der 1930er-Jahre und dem Erweiterungsbau ein neues architektonisches Ensemble, das sich kraftvoll zum Stadtraum präsentiert und sich dabei in die vorhandene Stadtstruktur einbindet. Dem offenen Eckgebäude des Bestandes wurde ein weiterer Baukörper im gegenüberliegenden Winkel hinzugefügt, die gemeinsam einen geschützten, nach Süden offenen Innenhof mit Schulgarten umfassen. Von der Straßenseite erhalten Bestand und Neubau eine Eigenständigkeit durch den gestalterischen Kontrast zueinander: Roter Ziegel mit weiß gerahmten Fensterbändern im Bestand und eine hellrosa Putzfassade mit anthrazitfarbenen Fensterrahmen beim Neubau. Zum Schulhof ist auch der Altbau in Putz gehalten, nun in einem kräftigen Rotton. Beide Fassaden zusammen bilden sie ein harmonisches Ganzes.

Vor dem Eingang schützt ein erhöhtes Terrassenplateau die Schüler vor dem Verkehr der Straße. Das offene hohe Foyer bildet die Schnittstelle zwischen Alt- und Neubau und verbindet durch einen hellen Luftraum die drei Geschosse. Von hier aus erreicht man Aula, Mensa und weitere Räume für die Mittagsfreizeit im Erdgeschoss. Die Aula ist dabei das Herzstück des Ensembles, die sich je nach Bedarf von einem offenen, lichten Raum zu einem Auditorium mit Bühne wandeln kann und einen direkten Zugang zum Schulhof hat. Weiterhin führt die große Haupttreppe zu zusätzlichen Unterrichtsräumen in den oberen Geschossen des Neubaus. Entlang der Wege weitet sich der Flur zu einem offenen, lichten Aufenthaltsraum mit großen, bodentiefen Fenstern. Erstklassig ausgestattete Fachräume, Gruppenarbeitsräume, ein Selbstlernzentrum und die Ausbildung der Korridore zu Aufenthaltszonen machen die Schule zu einem angenehmen Lebens- und Lernort. 

Liselotte Rauner-Schule, Wattenscheid, 2011

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